10. Oktober 2018

OBERTHURGAU: Die Region Oberthurgau gründet Interessengemeinschaft BTS (IG BTS)

Die Region Oberthurgau gründet Interessengemeinschaft BTS (IG BTS) und fordert sofortige Aufnahme in die STEP Nationalstrasse und Umsetzung der BTS

Gilbert Piaser | redaktion@oberthurgau.ch

Symbolbild
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Die Region Oberthurgau hat eine Interessengemeinschaft BTS (IG BTS) gegründet, weil der Bund im Rahmen der STEP Nationalstrasse die BTS nicht aufgenommen hat. Trotz positiver Volksabstimmung vom 23.12.2012 und Input im Rahmen der Vernehmlassung ist das ausführungsreife Projekt der BTS nicht in der Planung des Bundes. Eine Umsetzung rückt damit in weite Ferne.

Die Region Oberthurgau hat eine Interessengemeinschaft BTS (IG BTS) gegründet. Die IG BTS hat zum Ziel, den Volkswillen vom 23. Dezember 2012 umzusetzen. Die BTS wurde vom Thurgauer Volk bewilligt und das Projekt liegt Ende 2018 genehmigungsfähig vor. Trotz Volksabstimmung und einer Eingabe der Region Oberthurgau über die Vernehmlassung wurde das ausführungsreife Projekt nicht in die Nationalstrassenplanung STEP des Bundes aufgenommen.

Ohne Aufnahme des Projektes in die Nationalstrassenplanung des Bundes ist eine Umsetzung der BTS nicht möglich. Die Region Oberthurgau, vertreten durch die IG BTS, fordert daher die sofortige Aufnahme und Umsetzung der BTS im Rahmen der STEP Nationalstrasse. Der Ball liegt aktuell beim Nationalrat. In einem Schreiben hat sich die    IG BTS mit fünf Anträgen an die Mitglieder der Kommission Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates gewandt. Diese Kommission berät das Geschäft demnächst.

Zu den Erstunterzeichnern der Demarche ans Bundeshaus seitens der IG BTS gehören die Stadtpräsidenten der stark betroffenen Gemeinden Romanshorn und Amriswil, David H. Bon und Martin Salvisberg. Stephan Tobler zeichnet als Präsident der Region Oberthurgau und Gemeindepräsident von Egnach verantwortlich. In den folgenden Monaten soll das Verkehrsthema verstärkt im Bewusstsein der nationalen Politik verankert werden. Die IG BTS steht dementsprechend weiteren Interessenten offen. Interessierte können sich bei der Geschäftsstelle der Region Oberthurgau melden.

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